Gesundheit

Kalzium, enthalten in Milchprodukten, ist wichtig für den Knochenaufbau

Osteoporose: Eine schleichende Gefahr

Mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung lässt sich das Risiko für Osteoporose mindern

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Skeletts.


Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer: So leidet in Deutschland ungefähr eine von sechs Frauen an Osteoporose, aber nur jeder 20. Mann. Mit etwa 30 Jahren baut der Körper die Knochen schneller ab als auf. Die Folge: Die Knochen verlieren an Substanz und werden immer poröser. Dass die Knochendichte mit der Zeit abnimmt, lässt sich nicht verhindern. Bei Frauen beschleunigt die Menopause den Prozess. Doch auch, wenn Osteoporose eine Alterskrankheit ist – die Vorbeugung kann gar nicht früh genug beginnen. Wer bereits in jungen Jahren auf eine ausgewogene Ernährung achtet, hat viel für seine Knochen getan.

Wichtig: Die richtige Ernährung & Bewegung

Doch es ist nie zu spät, damit anzufangen: Vor allem Kalzium spielt beim Knochenaufbau eine Schlüsselrolle. Milchprodukte sind reich an dem Mineral, aber auch grünes Gemüse wie Grünkohl und Brokkoli. Ebenso wichtig ist Vitamin D, damit der Körper das Kalzium aufnehmen kann. Daher sollte mindestens einmal pro Woche Seefisch auf dem Speiseplan stehen. Eine einseitige Ernährung entzieht dem Körper Kalzium und verstärkt den Knochenabbau. Und: Phosphate, die etwa in Wurst, Cola und Schmelzkäse vorkommen, begünstigen sogar Osteoporose. Schädlich sind auch Nikotin und Alkohol. Außerdem entziehen extreme Diäten den Knochen Kraft. Es empfiehlt sich, Koffein, Salz, Eiweiß und Zucker nur in Maßen zu konsumieren. Auch regelmäßige Bewegung schützt vor Knochenschwund. Besonders geeignet sind Sportarten, die den gesamten Körper fordern, zum Beispiel Tanzen, Nordic Walking oder Wandern.

Warnsignale ernst nehmen

Zusätzlich sollten gerade Frauen über 50 auf Warnsignale achten. Problematisch ist, dass Osteoporose anfangs keine Beschwerden verursacht. Oft bemerken die Patienten die Krankheit erst, wenn ein Knochen bricht. Zu den frühen Anzeichen können eine Verformung der Wirbelsäule und eine abnehmende Körpergröße zählen. Im Zweifelsfall lohnt es sich, beim Arzt die Knochendichte messen zu lassen. Sofern eine Osteoporose vorliegt, kann eine Medikamenten- und Hormontherapie den Knochenabbau bremsen und leichte Schäden sogar wieder rückgängig machen.

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