Gesundheit

Bei Prof. Dr. Klaus Stiller, Leiter der Unfallchirurgie in der Eifelklinik, und der medizinisch-technischen Radiologieassistentin Stella Drijkoningen in besten Händen: Karl-Heinz Hermanns.

MRT verbessert Versorgung vor Ort

Simmerather Eifelklinik vervollständigt ihre Radiologie

»Die Fahrerei nach Aachen hat ein Ende. Medizinische Versorgung vor Ort ist unerlässlich.« Seit Jahren bereits kämpft Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns für das Krankenhaus in Simmerath. Nun wurde mit ihm als Patient ein weiterer Meilenstein gesetzt.

Simmerath (Fö). Ab sofort steht in der Eifelklinik ein hochmodernes MRT zur wohnortnahen Versorgung zur Verfügung.

»Wichtig ist mir, dass zusätzlich zu den stationären Patienten und den Privatversicherten zeitnah auch alle gesetzlich Versicherten das neue MRT nutzen können«, unterstrich Karl-Heinz Hermanns. Gemeinsam mit Klinikleiter Peter Berlin hat er bei der kassenärztlichen Vereinigung durchgesetzt, dass alle Patienten aus der Nordeifel die neueste Errungenschaft in der Eifelklinik schon bald nutzen können. Aufgrund einer Sportverletzung war der erste Bürger vor einiger Zeit vom unfallchirurgischen Chefarzt Dr. Klaus Stiller in der Eifelklinik operiert worden. Jetzt stand der Nachsorgetermin an. Dazu musste Karl-Heinz Hermanns nun nicht mehr nach Aachen pendeln – sondern wurde vom radiologischen Chefarzt des Aachener Luisenhospitals, Prof. Axel Scherer, in Simmerath besucht, um sich mit dem komplexen bildgebenden Verfahren untersuchen zu lassen. 20 Minuten dauerte die Untersuchung des Kreuzbandes. »Vier weitere Patienten stehen heute noch auf dem Programm«, verriet Geschäftsführer Peter Berlin und unterstrich damit die Bedeutung des Diagnostikgeräts für die Region. Das Aachener Luisenhospital ist schon seit vielen Jahren Kooperationspartner in der Radiologie. Mit dem MRT in Simmerath wird die Zusammenarbeit weiter intensiviert. Hohe Investition Die Eifelklinik hat in den vergangenen Monaten ihre radiologischen Räumlichkeiten in einem aufwendigen Prozess modernisiert. »Mit dem MRT können wir vor Ort nun dreidimensionale Schnittbilder mit einem hohen Weichteilkontrast erstellen und so – wie im Fall des Bürgermeisters – die Kreuzbänder perfekt sichtbar machen. Neben der Beurteilung des Gewebes, lassen sich mit dem MRT aber auch alle Organe und krankhafte Organveränderungen sichtbar machen«, erklärt Prof. Scherer. Eine siebenstellige Summe hat das sich das Krankenhaus das neue, tonnenschwere und moderne Gerät kosten lassen. Die Eifelklinik St. Brigida hat ihren orthopädischen Schwerpunkt in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut. Die Anschaffung eines MRTs zur bildgebenden Diagnostik war daher nur folgerichtig. Hermanns: »Ich freue mich, diesen infrastrukturellen Fortschritt des Gesundheitsstandorts Simmerath hautnah begleiten und selbst testen zu dürfen.«

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