Wellness

Entspannung in schöner Umgebung gehört dazu: Kurlaube mit gesundheitsfördernden Maßnahmen liegen im Trend.

Zuschuss von der Krankenkasse

Die Wirkung von Aktiv- und Gesundheits-Urlauben auf Körper und Geist ist erwiesenermaßen positiv. Das haben mittlerweile auch viele gesetzliche Krankenkassen verstanden. Häufig zahlen sie ihren Mitgliedern deshalb im Rahmen ihrer Bonus- und Präventionsprogramme einen (freiwilligen!) Zuschuss zwischen 75 und 160 Euro – je nach Kasse und Maßnahme. Wenn, dann werden grundsätzlich aber nur solche Kurlaub-Aufenthalte bezuschusst, in denen auch mindestens ein anerkannter Gesundheitskurs enthalten ist. Manche Kassen arbeiten hier mit zertfizierten Veranstaltern zusammen, über die auch die Buchung laufen muss. Dann wird der Zuschuss bereits im Vorfeld vom Urlaubspreis abgezogen. Bei anderen Kassen muss man nach dem Kurlaub eine Teilnahmebestätigung vorlegen, die nachweist, dass man auch tatsächlich die geförderten Gesundheitskurse besucht und sich nicht nur einen lauen Wellness-Lenz gemacht hat. In jedem Fall ist es ratsam, schon bei der Planung, erst recht aber vor der Buchung eines Kurlaubs mit der Krankenkasse Kontakt aufzunehmen und sich eingehend beraten zu lassen.


Kurlaub als Wellnesstrend

Einfach ein paar Tage abschalten und dabei gezielt etwas für die Gesundheit tun

Es muss nicht gleich eine Reha nach schlimmer Krankheit sein: Immer mehr Wellness-Hotels und Reise-Agenturen bieten erholsame Kur(z)-Aufenthalte mit anerkannten Kursen zur Gesundheitsförderung an.

Für ein paar Tage (oder Wochen) in herrlicher Umgebung die Seele baumeln und sich in einem Kurhotel verwöhnen lassen, sich ansonsten ganz auf die Gesundheit von Körper und Geist zu konzentrieren: Früher war das dem Adel, reichen Fabrikdirektoren oder Berühmtheiten aus Kunst und Kultur vorbehalten. Heute liegen so genannte „Kurlaube“ ganz im aktuellen Wellnesstrend und sind auch schon mit vergleichsweise kleinem Geldbeutel erschwinglich. Zumal es immer mehr gesetzliche Krankenkassen gibt, die für den Gesundheits-Urlaub in Eigenregie einen finanziellen Zuschuss geben. Voraussetzung: Die jeweiligen gesundheitsfördernden Maßnahmen entsprechen klar definierten Qualitäts-Standards. Ob Wassergymnastik im heilsamen Thermalbad, Yoga für Anfänger, Pilates, Nordic Walking, Ernährungsberatung gegen Übergewicht oder Rückenschule: Gemeinsam ist all diesen Kurlaubs-Kursen, dass sie in touristisch attraktiven Regionen angeboten werden – und zum Pauschalpreis mit Übernachtung und Verpflegung in komfortablen Hotels mit Wellnessbereich und sonstigen kleinen oder auch größeren Annehmlichkeiten.

Gesundheitsurlaub ist keine Reha

Nicht zu verwechseln sind solche Gesundheitsreisen und fachlich anerkannten Präventionskurse mit den traditionellen Reha-Kuren, wie sie von den Rentenversicherungsträgern angeboten werden. Hierzu bedarf es einer ärztlichen Überweisung und damit einer medizinisch attestierten Notwendigkeit – beispielsweise nach einer Gelenkoperation, bei einer schweren chronischen Krankheit oder der heraufziehenden Gefahr einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit. Hier werden die Patienten meist für mehrere Wochen in eine passende Kurklinik eingewiesen und die jeweiligen Rehabilitationsmaßnahmen folgen strengen Regeln. Wer dagegen einen Gesundheitsurlaub plant, kann sich Reiseziel und Anwendungen selbst aussuchen. Die Rücksprache mit dem Hausarzt ist dennoch empfehlenswert. Schließlich kennt er alle kleinen und großen Zipperlein und kann deshalb wertvolle Ratschläge geben, wie die Kurlaubszeit am besten zur indivduellen Gesundheitsförderung beitägt.

A propos Zeit: Die Dauer der meisten Pauschal-Angebote liegt bei mindestens drei bis maximal sieben Tagen. Wer gerne mehr Zeit (und Geld) in die eigene Gesundheit investieren möchte, darf jedoch fast überall gerne länger bleiben.

hag/sbs




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