Beauty

Unerlässlich für den gepflegten Auftritt: Zum täglichen Pflegeprogramm für die Füße gehört auch das Eincremen.

Eine Fußmassage tut auch der Seele gut

Eine besondere Wohltat für müde Füße und auch deren Besitzer sind Fußbäder mit Meersalz oder einem erfrischenden Limettenzusatz. Lavendelöl hingegen hilft bei trockener Haut und wirkt wie Salbei gegen verstärkte Schweißbildung. Und eine entspannende Fußmassage ist Wellness pur – bis in die Zehenspitzen. Das tut dem ganzen Menschen gut.

Im Schneidersitz selbst durchkneten

Der große Vorteil: Wer keinen Partner hat, kann sich hier auch selbst helfen. Im Schneidersitz die Füße von den Zehen, über die Innen- und Außenkanten bis zu den Fersen ordentlich durchkneten. Alternativ kann man mit der Fußsohle auch auf einem nicht zu harten Tennisball mehrmals kräftig hin und her rollen. Wie die medizinische Behandlung und die Pflege gehören bei vielen Podologen auch Massagen zum Rundum-Wohlfühl-Programm. Hin und wieder kann und sollte man sich diese Wohltat für Fuß und Seele ruhig einmal gönnen.

Knabberfische nichts für kitzelige Menschen

Übrigens: Mehr Wellness als medizinischen Nutzen bietet die Fisch-Pediküre, die sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit erfreut. Dabei knabbern und stupsen Minikarpfen (Kangalfische) überschüssige Hautschuppen ab. Das fühlt sich wie eine Mini-Massage an. Aber Achtung: Diese Behandlung ist nichts für besonders kitzelige Menschen. Achten Sie unbedingt darauf, dass ein Fußbad (für die Sauberkeit) und eine gründliche Untersuchung der Füße (zum besseren Schutz vor Infektionen) zur Vorbereitung der Behandlung gehören.


Ein rundum sehr gepflegter Auftritt

Gepflegte Füße sind (nicht nur) in der warmen Zeit des Jahres ein absolutes Muss

Bald beginnt die Zeit der offenen Schuhe. Spätestens dann kommt es schonungslos ans Tageslicht: Unsere Füße kommen bei der Pflege oft viel zu kurz. Dabei spielen sie tagein tagaus eine tragende Rolle.

Bei so wenig Aufmerksamkeit ist es kein Wunder, wenn sich die Füße nicht gerade von ihrer schönsten Seite zeigen. Hornhaut, Schrunden, eingewachsene Nägel und Hühneraugen müssen nicht sein. Schon ein paar Minuten Pflege täglich genügen, um aus blassen und schwieligen Füßen ansehnliche Vorzeigemodelle zu machen.

Täglich waschen und gründlich abtrocknen

Die richtige Fußpflege fängt beim täglichen Waschen an. Eine milde Seife und eine Wassertemperatur von maximal 37 Grad verhindern, dass die Haut austrocknet. Nach dem Waschen steht gründliches Abtrocknen auf dem Programm, vor allem auch zwischen den Zehen. Hier kann sonst schnell Fußpilz entstehen. Zum Abschluss der täglichen Behandlung beugt eine feuchtigkeitsspendende Fußcreme, zum Beispiel mit Aloe Vera oder Urea, der Entstehung von Rissen in der Haut vor. Die Rettung für extrem trockene Füße: Dick mit Vaseline eincremen, Socken drüberziehen und über Nacht einwirken lassen.

Die Hornhaut mit Bimsstein abtragen

Zum intensiven Pflegeprogramm gehört auch die Entfernung der Hornhaut. Sie entsteht überall da, wo die Füße besonderer Belastung ausgesetzt sind. Eigentlich ist diese verdickte Haut ein Schutz des Körpers für die Füße. Aber seien wir ehrlich: Wo die Hornhaut besonders dick wird, sieht sie nicht gerade schön aus. Und kann auch Ursache für Schmerzen sein – vor allem dann, wenn aus der Hornschicht ein so genanntes Hühnerauge wird. Warmes Wasser, ein spezieller Fuß-Badezusatz und zehn bis 15 Minuten Zeit – so fängt die Wellness-Kur für den Fuß an. Die Haut sollte richtig durchweicht sein, dann lässt sie sich in der Regel mit einem Bimsstein gut abtragen. Vor dem Einsatz von Hornhautraspeln warnen Fachleute jedoch. Mit ihnen kann man schnell abrutschen und sich dabei verletzen. Das tut nicht nur weh, sondern regt die Bildung weiterer Hornhaut sogar noch an. Wer unter einer besonders dicken Hornhautschicht oder Hühneraugen leidet, der sollte sich zur Pediküre ohnehin in die Hände eines Spezialisten begeben. Qualifizierte Fußpfleger oder Podologen wissen, was das Beste für geschundene Füße ist.

Nagelöl sorgt für den richtigen Glanz

Aber damit ist das Wohlfühlprogramm für den gelungenen Auftritt noch nicht beendet. Denn zum sehenswerten Fuß für den Frühling und Sommer gehören neben einer gepflegten Haut auch schöne und gesunde Nägel. Sie sollten etwa alle drei bis vier Wochen – am besten mit Nagelknipser und Feile – in Form gebracht werden. Dabei gilt: Nicht zu kurz und relativ gerade schneiden oder knipsen. Wer zu tief in die Ecken schneidet, riskiert, dass der Nagel einwächst – eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit. Wer sich an der Nagelhaut stört, sollte sie eincremen und dann vorsichtig mit einem Rosenholz- oder geeigneten Gummistäbchen zurückschieben. Es gilt die selbe Regel wie bei den Fingernägeln: Die Nagelhaut bloß nicht wegschneiden, sonst franst sie nur aus und wird richtig unansehnlich. Zum Abschluss der Nagelkur sorgen spezielle Polierfeilen und pflegendes Nagelöl für den richtigen Glanz.

Detaillierte Informationen zu den richtigen Pflegeprodukten für die Füße gibt es in der Apotheke Ihres Vertrauens oder beim qualifizierten Fußpfleger/Podologen.

tk/sbs


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