Gesundheit

Lernhilfen - beim Lernen helfen (lassen)

Wie Eltern ihre Kinder sinnvoll unterstützen können

Ob Kinder in der Schule Probleme haben oder nicht, hat auch mit der Veranlagung zu tun. Eine gute Lernhilfe für den Nachwuchs ist aber die richtige und individuelle Unterstützung durch die Eltern.

Bewährt hat sich beispielsweise – gerade im Grundschulalter – die Integration von Lerninhalten in den Alltag. So lässt sich etwa beim Einkaufen während der Wartezeit an der Kasse Mathematik üben (Wie viel Stücke Obst sind die vier Äpfel und fünf Bananen im Einkaufswagen?) oder Schreiben beim Besuch im Zoo (z. B. die Erfahrungen aus dem Zoo zu Hause aufschreiben lassen).

Pädagogen raten, Interesse für die Lerninhalte zu zeigen. So können Erwachsene ihre Lehrkraft und Lernhilfe bei Fragen besser einsetzten und haben einen guten Überblick, wo es möglicherweise noch Probleme gibt. Zusätzliche Infos und ein nützliches Feedback erhalten sie durch die regelmäßige Teilnahme an Elternsprechtagen. Es ist sehr wichtig diese Stunden einzuplanen und sich auf die schulischen Termine zu freuen.

Verschiedene Studien zeigen, dass es erfolgversprechender ist, auf Motivation und Belohnungen statt auf zu viel Druck und Strafen zu setzen. Allerdings sollten Eltern trotzdem konsequent bleiben. Das heißt, dass beispielsweise Regeln für Schüler (wie „Erst die Hausaufgaben erledigen, dann spielen“) auch eingehalten werden. Ohnehin sind feste Rituale für Kinder und Schüler wichtig. Die Aufgaben sollten fester Bestandteil des Tagesablaufs sein und nach Möglichkeit an einem richtigen (Kinder-) Schreibtisch erledigt werden.

Nicht alle Schwierigkeiten im Unterricht müssen Eltern alleine bewältigen. Ganz im Gegenteil: Je nach Problem ist es sogar sinnvoll, sich von Fachleuten unterstützen zu lassen und gemeinsam Ziele zu definieren. Lassen Sie sich zum Wohle des Kindes nicht aus falscher Scheu davon abhalten, Hilfe anzunehmen und einzufordern.

Der Klassenlehreroder die Klassenlehrerin sollte in der Regel der erste Ansprechpartner bei Problemen sein und auch bei der Suche nach der besten Lernhilfe ihnen zur Verfügung stehen.

Logopädenunterstützen die Behandlung der Jugendlichen, die beispielsweise stottern oder ernsthafte Probleme mit einer deutlichen Aussprache haben. Sie nutzten besondere Methoden mit denen die Jugendlichen jede Woche neue Erfolge feiern können.

Ergotherapeutenfördern spielerisch die Entwicklung von Körpergefühl und Feinmotorik, wenn es gilt diese zu vermitteln. Das kann sich etwa durch Konzentrationsschwächen, Wahrnehmungsstörungen oder Lernschwierigkeiten äußern.

Nachhilfe– privat organisiert oder von Anbietern, die qualifiziert sind – kann insbesondere bei Problemen in einzelnen Fächern und/oder Themengebieten weiterhelfen. Mit Nachhilfe erhalten die Schüler die richtige Förderung und Lernhilfe für gute Noten. Ob im Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen, die sozialpädagogische Lernhilfe unterstützt die positive Entwicklung.

Erziehungstipps

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Es ist manchmal gar nicht so einfach, im „ganz normalen Wahnsinn“ des Erziehungsalltags gelassen zu bleiben. Momente der Unsicherheit und Sorge sind ein ständiger Wegbegleiter.

Wie viel Freiraum muss ich meinem Nachwuchs geben, damit es sich gesund entwickelt? Wie soll ich mich bei Konflikten verhalten, wenn es zum Beispiel um Regeln für Fernsehen und den Computer geht? Wie kann ich (mit Jugendlichen) über das Rauchen oder Alkohol sprechen?

Der Ratgeber der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat dafür Tipps und Hilfen.Er richtet sich an Familien mit Nachwuchs von der Wiege bis zur Pubertät. Erhalten Sie Tipps, wie sie ihre Kinder in den verschiedenen Entwicklungsphasen unterstützend begleiten und so die Basis für ein gesundes Heranwachsen legen können.

Es gibt beispielsweise Anregungen, wie der Nachwuchs lernen kann, mit Enttäuschungen, Kritik und Konflikten umzugehen. Nicht fehlen darf natürlich ein Plädoyer für ausreichend Bewegung, denn das ist nicht nur gut für die körperliche Entwicklung, sondern unterstützt auch die sozialen Kompetenzen wie die Konzentrationsfähigkeit und die Sprachentwicklung. Schon wenige Minuten am Tag reichen aus.

Eltern von pubertierenden Kindern erhalten Ratschläge, um auch in dieser turbulenten Zeit miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam an Zielen zu arbeiten. Das beugt der Suchtentwicklung vor – und zwar genau in der Phase der Entwicklung, in der leider immer noch ein hohes Risiko besteht.

Der Ratgeber kann kostenlos bestellt werden bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, Mail: order@bzga.de.

Auf der Homepage der Bundeszentrale unterwww.bzga.dekann das Magazin (ebenfalls kostenlos) als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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